Aktuelles

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit

Seit nunmehr acht Jahren arbeitet Mohan Khanal als Lehrer für die Saraswoti Kinderhilfe e.V. Er bereichert den Unterricht an der Shree Radhakrishna Lower Secondary School in Chaling durch zusätzlichen Mathe- sowie PC-Unterricht. Aber nicht nur durch seine Lehrtätigkeit ist er für uns eine große Stütze. Er hat ein Auge auf die Patenkinder, achtet darauf dass sie regelmäßig den Unterricht besuchen, kümmert sich bei Problemen um seine Schützlinge.

Wer ein Patenkind hat, das seine Briefe auf Nepalesisch verfasst, hat wahrscheinlich schon indirekt Post von Mohan Khanal erhalten, da er den Großteil der Übersetzungen ins Englische übernimmt. Darüber hinaus war er uns bei unseren Reisen immer eine große Hilfe. Bei Hausbesuchen fungiert er neben Balkrishna Bajagie als Dolmetscher und Vermittler zwischen uns und den Projektfamilien. Kurz gesagt, sowohl als Mitarbeiter als auch als Freund wollen wir Mohan nicht missen. Als er uns im Herbst glücklich mitteilte, dass er heiraten wird, haben wir uns sehr mit ihm gefreut.

In den letzten Tagen – ja, Mehrzahl, eine nepalesische Hochzeit mit vielen traditionellen Ritualen braucht etwas mehr Zeit – hat Mohan seine Braut Bhawana geheiratet. Wir möchten den Beiden ganz herzlich gratulieren und alles Gute für die gemeinsame Zukunft wünschen. Leider müssen wir die guten Wünsche von hier aus senden, da wir der Hochzeitseinladung nicht folgen konnten.

Reiseberichte Herbst 2015

Vor Weihnachten hatten wir einige gute Vorsätze gefasst. Einen davon können wir heute erfüllen. Allerdings müssen wir zugeben, dass wir selbst wenig dazu beigetragen haben. Die versprochenen Reiseberichte verdanken wir zwei Patinnen. Sylvia Alpers war zusammen mit Annette Berger und Birgit Blumentritt im November in Nepal. Schon während der Reise hatte sie regelmäßig Tagesberichte geschrieben. Heute können Sie Sylvias kompletten Reisebericht lesen.

Der zweite Bericht stammt von Isabel Morenza-Springer, die mit ihrer Familie bereits im Oktober in Nepal war und die Gelegenheit genutzt hat, ihr Patenkind zu besuchen.

Wir bedanken uns sehr bei Isabel und Sylvia, dass sie ihre Erlebnisse mit uns teilen und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Jahresrückblick 2015

Liebe Mitglieder, Paten und Freunde der Saraswoti Kinderhilfe e.V.,
Namasté!

Eigentlich wollten wir Ihnen zum Weihnachtsfest noch einen Newsletter mit Reisebericht unter den Baum legen. Aber wie immer scheint auch heuer zum Jahresende die Zeit davonzurennen. Den Reisebericht liefern wir natürlich nach, sehen Sie es als unseren guten Vorsatz für 2016!

Stattdessen möchten wir Ihnen einen kurzen Rückblick auf das fast beendete Jahr geben. Das alles beherrschende, um nicht zu sagen überschattende Thema war natürlich das Erdbeben. Darüber haben Sie in unseren Rundmails bereits viel gelesen. Deshalb halten wir uns hier kurz. Aber eines können wir gar nicht oft genug betonen: Nach dem ersten Schock und der Erleichterung, dass alle Patenkinder die Katastrophe überlebt haben, hat uns vor allem Ihre große Spendenbereitschaft berührt. Spenden in Höhe von über 19.000 € für die Erdbebenhilfe – das hat all unsere Hoffnungen übertroffen.
Nur durch Sie haben alle Projektfamilien inzwischen wieder ein Dach über dem Kopf. Bei der Nepalreise im November konnten wir uns selbst davon überzeugen, dass alle Gelder sinnvoll eingesetzt wurden.

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Dringend Hilfe für die Familie von Rajan benötigt

Liebe Paten, Mitglieder und Freunde der Saraswoti Kinderhilfe e.V., Namasté!

Rajan ist ein vierzehnjähriger, für sein Alter recht kleiner und zarter Junge. Er besucht die 8. Klasse unserer Projektschule in Chaling und ist ein guter Schüler. Seit einiger Zeit fehlte Rajan häufig im Unterricht, weil er dauerhaft starke Schmerzen und manchmal Probleme mit dem Laufen hatte. Rajan hatte einen Tumor im Rücken, der so groß war wie ein kleiner Brotlaib (22x14x7 cm).

Während unseres Aufenthaltes in Nepal wurde Rajan im Krankenhaus in Kathmandu untersucht. Die MRT-Aufnahmen zeigten, dass der Tumor bereits stark auf die Wirbelsäule drückt und eine baldige Querschnittslähmung nicht ausgeschlossen sei. Die Ärzte im Krankenhaus rieten zu einer möglichst baldigen Operation, um den weiteren Wachstum des Tumors und eine Lähmung zu verhindern. Zudem stand zu befürchten, dass eine Operation vielleicht schon in wenigen Tagen oder Wochen nicht mehr möglich sei.

Deshalb entschloss sich die Familie Rajan ins Krankenhaus zu bringen und die lebenswichtige Operation vornehmen zu lassen. Schon zwei Tage später war der Tumor vollständig entfernt.

Noch ist Rajan im Krankenhaus, er ist sehr erschöpft von dem großen Eingriff und meist müde. Doch schon bald kann der Junge das Krankenhaus verlassen und die Prognose der Ärzte für seine Genesung ist sehr gut.

Um einen Teil der Gesamtkosten von Euro 2500,00 für Rajan an das Krankenhaus zahlen zu können hat die Familie einen Kredit aufgenommen, sein Onkel trägt einen finanziellen Teil bei. Dennoch wird es Rajans Eltern nicht möglich sein, die komplette Summe für die Operation und die anschließenden Kosten für den Krankenhausaufenthalt zu zahlen. Haben sie doch gerade das schwere Erdbeben im April dieses Jahres erlebt und dabei ihr Haus verloren.

Um die Familie zu entlasten und ihnen weitere Sorgen zu nehmen, haben wir einen Aufruf auf der Spendenplattform Betterplace eingestellt und hoffen, dass viele Mitmenschen bereit sind Rajans Familie zu helfen. Selbstverständlich erhalten Sie auch hier eine Spendenquittung.

Bitte helfen auch Sie!
VIELEN DANK!

Abschied nehmen

Heute ist unser letzter Abend, wir haben schon gegessen, das Guesthouse ist bezahlt und wir sind alle etwas wehmütig, dass es morgen schon nach Hause geht.

Gestern haben wir einen Ausflug nach Pashupati in Kathmandu gemacht. In diesem weitläufigen Heiligtum der Hindus werden am Ufer eines Flusses Tote verbrannt, deren Asche teilweise in einem kleinen Schiffchen den Fluss hinab schwimmt. Es gibt dort auch viele kleine Tempel und alles umgibt eine sehr ruhige und friedfertige Atmosphäre.

Heute ist der wichtigste Tag der Tihar Festivitäten und wir waren bei Balkrishna in Changu eingeladen. Wir trafen uns schon recht früh mit ihm an der alten Tempelanlage Changunarayan, die leider durch das Erdbeben sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Tempel selber ist mit Holzbalken abgestützt und viele der umliegenden kleineren Bauten sind sehr beschädigt oder ganz eingestürzt.

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