Aktuelles

Ausflug nach Namo Buddha

Heute sind wir extra früh aufgestanden, da wir um 7.30 Uhr abgeholt werden sollten, um zum Bus an der Hauptstraße zu laufen. Nach Telefonat und mit reichlicher Verspätung kam dann Balkrishna Bajagie und führte uns an den verabredeten Treffpunkt. Dort warteten wir auch noch einige Zeit, bis um 9.00 Uhr schließlich der Bus mit Schülern und Lehrern ankam und uns aufsammelte.

Nach etwa einstündiger Fahrt durch zwei Städte und immer höher hinauf, hielten wir an einer Art Imbiss, wo es für die Nepalesen ein Frühstück aus gekochten Hülsenfrüchten und einem hartgekochten Ei gab. Wir hatten reichlich gefrühstückt und tranken nur einen Tee.

Weiter ging es auf einer schmalen und kurvigen Straße bergauf und vor jeder Kurve hupte der Fahrer. Endlich kamen wir in der Nähe des Klosters Namo Buddha an. Dort leben viele Mönche und Nonnen und wir haben auch viele Kinder gesehen, die im Kloster ausgebildet werden. Das Kloster ist ein wichtiger buddhistischer Wallfahrtsort, Buddha soll dort Kälber vor Tigern beschützt haben.

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Sightseeing in Kathmandu

Heute Morgen wurden wir um 10 Uhr zu unserem zweiten Ausflug nach Kathmandu abgeholt. Da wir keine nepalesische Begleitung hatten, passten wir gerade so in den achtsitzigen Kleinbus. Der Bus ist für acht kleine und schmale asiatische Menschen ausgelegt, das trifft für uns nicht so richtig zu und wir mussten unsere Beine zwischen den gegenüberliegenden Sitzbänken gut ineinanderfädeln, damit wir einigermaßen bequem sitzen konnten. Während der zahlreichen Staus haben wir uns dann damit beschäftigt, dieses Beinarrangement möglichst gut zu fotografieren.

In Pashupatinath trafen wir uns mit Anoj Khadka, der uns durch die Anlage führte. Am Flussufer sind Plätze eingerichtet, an denen Familien nach hinduistischer Tradition ihre Toten herrichten und verbrennen können. Das geschieht öffentlich und wir sahen, wie gerade ein Toter angezündet wurde.

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Weitere Familienbesuche

Viele Grüße aus Nepal, heute mit einem sehr kurzen Bericht.

Wir wurden heute Morgen von Rhadheshyam Khanal und Mohan Khanal abgeholt. Beide wirkten noch etwas unausgeschlafen, sie hatten gestern an Shivaratri wohl doch etwas länger gefeiert.

Die Hausbesuche legten wir größtenteils mit dem Auto zurück, da die Familien recht weit auseinander wohnen. Wir wollten heute am freien Tag auch nicht so lange stören. Bei einigen Familien war niemand daheim, sodass wir nur das Haus von außen fotografierten. Bei den letzten beiden Besuchen herrschte einige Unsicherheit, wo genau die Patenkinder wohnen und wir spazierten zwischen Weizenfeldern auf schmalen, höher gelegenen Pfaden in die ungefähre Richtung. Letztlich haben wir beide Häuser gefunden, im zweiten wurden wir auch noch mit Tee bewirtet.

Auf dem Rückweg nach Bhaktapur wurde es dann sehr eng im Bus, da wir zwei ehemalige Patenmädchen mitnahmen. Sie verbrachten mit ihren Paten den Nachmittag in der Stadt und wurden rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit vom Fahrer zurück nach Hause gebracht.

Morgen sind die nepalesischen Partner mit dem zweiten Teil der Hochzeit von vorgestern beschäftigt, so dass wir nochmals nach Kathmandu fahren werden, um dort Pashupatinath und Boudhanath anzuschauen.

Stadtbummel in Bhaktapur

Heute wird der hinduistische Feiertag 'Shivaratri' begangen, deshalb hatten wir heute frei und haben den Tag in Bhaktapur verbracht. Wir sind ganz in Ruhe durch die Stadt spaziert, haben fotografiert, kleine Gässchen erforscht und auch das eine oder andere Mitbringsel erstanden.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Papiermanufaktur. In einer vom Erdbeben stark betroffenen Gasse wiesen handgemalte Schilder auf die Werkstatt hin. Ein Durchgang führt in das hinten gelegene Haus, in dem sich ein Geschäft mit vielen Artikeln aus handgeschöpftem Papier befindet. Die Eigentümerin bot uns an, uns die Fertigungsräume zu zeigen und führte uns zu den einzelnen Stationen der Herstellung. Vom Einweichen der Pflanzenfasern, zum Schöpfen, Färben und Trocknen der großen Papierbögen bis hin zur Weiterverarbeitung zeigte sie uns die über mehrere Ebenen verteilten Arbeitsplätze und Maschinen.

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Ein Tag in Kathmandu

Heute war der Tag der Hochzeiten. Morgen und Montag sind Feiertage und anscheinend nutzen viele Paare das lange Wochenende zum Heiraten. Auch unsere nepalesischen Partner waren zu einer Hochzeit geladen, so dass wir einen Kathmandu-Tag eingelegt haben. Dankenswerterweise hat uns unser Fahrer Ganesh gefahren, obwohl er auch zu einer Hochzeit geladen war, er ist dann später gegangen.

Zunächst wurden wir an der Swayambhunath-Tempelanlage oberhalb der Stadt abgesetzt. Dort gibt es mehrere Klöster, kleine Tempel und Statuen und außerdem einen phantastischen Blick über die Stadt. Ein befreundeter Führer erklärte uns alles auf Deutsch. Ganz oben gibt es eine Opferstelle, an der wir alle ein Tika, einen Segnungspunkt, auf die Stirn erhielten. Auf dem Gelände leben viele Affen, die dort auch ein eigenes Schwimmbecken haben. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Touristen mit großem Geschick um Essbares zu erleichtern.

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