Aktuelles

Sightseeing in Kathmandu

Heute Morgen wurden wir um 10 Uhr zu unserem zweiten Ausflug nach Kathmandu abgeholt. Da wir keine nepalesische Begleitung hatten, passten wir gerade so in den achtsitzigen Kleinbus. Der Bus ist für acht kleine und schmale asiatische Menschen ausgelegt, das trifft für uns nicht so richtig zu und wir mussten unsere Beine zwischen den gegenüberliegenden Sitzbänken gut ineinanderfädeln, damit wir einigermaßen bequem sitzen konnten. Während der zahlreichen Staus haben wir uns dann damit beschäftigt, dieses Beinarrangement möglichst gut zu fotografieren.

In Pashupatinath trafen wir uns mit Anoj Khadka, der uns durch die Anlage führte. Am Flussufer sind Plätze eingerichtet, an denen Familien nach hinduistischer Tradition ihre Toten herrichten und verbrennen können. Das geschieht öffentlich und wir sahen, wie gerade ein Toter angezündet wurde.

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Weitere Familienbesuche

Viele Grüße aus Nepal, heute mit einem sehr kurzen Bericht.

Wir wurden heute Morgen von Rhadheshyam Khanal und Mohan Khanal abgeholt. Beide wirkten noch etwas unausgeschlafen, sie hatten gestern an Shivaratri wohl doch etwas länger gefeiert.

Die Hausbesuche legten wir größtenteils mit dem Auto zurück, da die Familien recht weit auseinander wohnen. Wir wollten heute am freien Tag auch nicht so lange stören. Bei einigen Familien war niemand daheim, sodass wir nur das Haus von außen fotografierten. Bei den letzten beiden Besuchen herrschte einige Unsicherheit, wo genau die Patenkinder wohnen und wir spazierten zwischen Weizenfeldern auf schmalen, höher gelegenen Pfaden in die ungefähre Richtung. Letztlich haben wir beide Häuser gefunden, im zweiten wurden wir auch noch mit Tee bewirtet.

Auf dem Rückweg nach Bhaktapur wurde es dann sehr eng im Bus, da wir zwei ehemalige Patenmädchen mitnahmen. Sie verbrachten mit ihren Paten den Nachmittag in der Stadt und wurden rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit vom Fahrer zurück nach Hause gebracht.

Morgen sind die nepalesischen Partner mit dem zweiten Teil der Hochzeit von vorgestern beschäftigt, so dass wir nochmals nach Kathmandu fahren werden, um dort Pashupatinath und Boudhanath anzuschauen.

Stadtbummel in Bhaktapur

Heute wird der hinduistische Feiertag 'Shivaratri' begangen, deshalb hatten wir heute frei und haben den Tag in Bhaktapur verbracht. Wir sind ganz in Ruhe durch die Stadt spaziert, haben fotografiert, kleine Gässchen erforscht und auch das eine oder andere Mitbringsel erstanden.

Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Papiermanufaktur. In einer vom Erdbeben stark betroffenen Gasse wiesen handgemalte Schilder auf die Werkstatt hin. Ein Durchgang führt in das hinten gelegene Haus, in dem sich ein Geschäft mit vielen Artikeln aus handgeschöpftem Papier befindet. Die Eigentümerin bot uns an, uns die Fertigungsräume zu zeigen und führte uns zu den einzelnen Stationen der Herstellung. Vom Einweichen der Pflanzenfasern, zum Schöpfen, Färben und Trocknen der großen Papierbögen bis hin zur Weiterverarbeitung zeigte sie uns die über mehrere Ebenen verteilten Arbeitsplätze und Maschinen.

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Ein Tag in Kathmandu

Heute war der Tag der Hochzeiten. Morgen und Montag sind Feiertage und anscheinend nutzen viele Paare das lange Wochenende zum Heiraten. Auch unsere nepalesischen Partner waren zu einer Hochzeit geladen, so dass wir einen Kathmandu-Tag eingelegt haben. Dankenswerterweise hat uns unser Fahrer Ganesh gefahren, obwohl er auch zu einer Hochzeit geladen war, er ist dann später gegangen.

Zunächst wurden wir an der Swayambhunath-Tempelanlage oberhalb der Stadt abgesetzt. Dort gibt es mehrere Klöster, kleine Tempel und Statuen und außerdem einen phantastischen Blick über die Stadt. Ein befreundeter Führer erklärte uns alles auf Deutsch. Ganz oben gibt es eine Opferstelle, an der wir alle ein Tika, einen Segnungspunkt, auf die Stirn erhielten. Auf dem Gelände leben viele Affen, die dort auch ein eigenes Schwimmbecken haben. Sie haben sich darauf spezialisiert, die Touristen mit großem Geschick um Essbares zu erleichtern.

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T-Shirts für die Schüler in Chaling

Den heutigen Tag haben wir wieder in Chaling verbracht. Wir fuhren ziemlich bepackt dorthin und trafen gerade in der Unterrichtszeit ein. Die fünfte Klasse hatte Englisch und die Lehrerin schaute sich ihre erledigten Aufgaben an und ließ sie einzelne Worte buchstabieren. Das klappte ganz gut. Wir zogen uns in den Computerraum zurück und sortierten die mitgebrachten T-Shirts nach Größen. Nach der kurzen Pause wurden dann die Kinder klassenweise geholt und jedes Kind erhielt ein Oberteil. Wir begannen die Verteilung bei der Kindergartenklasse und arbeiteten uns recht schnell weiter hoch. Alle Kinder waren so glücklich über die neuen Kleidungsstücke und es entstanden einige schöne Fotos. Klasse zwei hatte einen sehr günstig gelegenen Klassenraum und die Kleinen beobachteten das Geschehen hautnah, zwischendrin übten wir auch ein wenig Englisch. Sie konnten alle ihren Namen sagen und bis zehn zählen. Erstaunlicherweise ging es von 6 bis 10 besser als von 1 bis 5.

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