Aktuelles

Herzlichen Dank!

Wir möchten uns bei allen Unterstützern bedanken, die gestern in nur wenigen Stunden die Hilfe für Rojin und Roshan möglich gemacht haben. Es ist immer noch unfassbar, wie schnell die benötigte Summe erreicht war. Nun kann der Familie schnell und unkompliziert geholfen werden.

Bis zur Regenzeit wird ihr Heim wetterfest gemacht und die Lebensbedingungen verbessert. Natürlich halten wir Sie über die Baumaßnahmen und Verbesserungen auf dem Laufenden. 

Rojin und Roshan brauchen Hilfe

Schon vor unserer Reise nach Nepal im Februar 2017 hatten wir erfahren, dass zwei unserer Patenkinder und deren Mutter das Haus ihrer Verwandten in Chaling, in dem sie bisher gewohnt hatten, verlassen mussten.

Vor einigen Jahren hatte Rojins und Roshans Mutter ihren Mann verlassen - in Nepal fast undenkbar. Seither wurde sie mit ihren Söhnen im Haus des Schwagers nur geduldet. Vor einigen Monaten nun mussten sie und die Jungen ausziehen. Provisorisch haben sie sich mit Hilfe der Nachbarn einen kleinen Unterschlupf gebaut.

Was uns beim Besuch der kleinen Familie erwartete, war nur schwer zu ertragen. Die Hütte basiert auf einem instabilen Bambusgestell, dessen Wände aus einem Bambusgeflecht bestehen, das mit Lehm beschmiert ist, um Löcher zu schließen. In der trockenen Jahreszeit ist dies kurzfristig praktikabel, doch sobald der Monsunregen einsetzt, wird die Hütte den Wassermassen nicht standhalten.

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Wieder zu Hause

Nach unfreiwilligen Zwischenübernachtungen in Dubai bzw. Muscat und Sofia sind Annette Berger und ich sowie drei der mitreisenden Paten wieder zu Hause, zwei weitere Paten werden nach einem Trekking die Heimreise am nächsten Wochenende antreten.

Wie immer war die Zeit in Nepal viel zu kurz und der Abschied von Freunden schwer. Die nächste Zeit werden wir damit verbringen, unzählige Fotos hochzuladen und zu beschriften, Informationen weiterzugeben, Briefe an die Paten zu verschicken, neue Patenkinder vorzustellen und der Dinge mehr.
Bitte haben Sie etwas Geduld, es wird sicher noch einige Zeit dauern, bis wir "richtig" angekommen sind, die Seele braucht immer etwas länger...

Augenärztliche Untersuchungen

Heute mussten wir richtig früh aufstehen, zumindest die vier von uns, die das Eye Camp durchführen wollten. Wir wurden um 7.30 Uhr abgeholt und nach Kharipati gefahren, dort hatten wir die Bibliothek zu unserer Verfügung und konnten uns dort einrichten, wie es am praktischsten war. In der etwas dunkleren Ecke baute Martin seine Augenarztausrüstung auf, davor gab es einen Wartebereich, in dem Birgit die Augentropfen verabreichte und daneben saß ich mit dem Refraktionsgerät.

Wir begannen mit den höheren Klassen und arbeiteten uns langsam weiter nach unten. Vor der Tür wurde von Beatrix bei den Jugendlichen und Kindern zunächst ein Sehtest durchgeführt. Diejenigen mit schlechter Sehleistung oder Beschwerden wurden zu mir weitergeleitet für einen Refraktionstest, der mittels Laser die Fehlsichtigkeit maß. Danach ging es weiter zu Martin, der eine erste Untersuchung durchführte und allermeist eine weitere Untersuchung mit weitgestellten Pupillen machen wollte. Birgits Aufgabe war es dann, den Kinder 10minütig Augentropfen zu verabreichen, bis die Pupillen sich nicht mehr zusammenzogen (meist 3x). Danach folgten eine erneute Refraktion und dann die abschließende Augenarztuntersuchung. Die Kinder wurden dabei sehr genau untersucht und sie erhielten dazu Informationen über richtiges Verhalten, z.B. ausreichende Beleuchtung beim Lesen, genug Ruhezeiten, kein Augenreiben...

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Ausflug nach Namo Buddha

Heute sind wir extra früh aufgestanden, da wir um 7.30 Uhr abgeholt werden sollten, um zum Bus an der Hauptstraße zu laufen. Nach Telefonat und mit reichlicher Verspätung kam dann Balkrishna Bajagie und führte uns an den verabredeten Treffpunkt. Dort warteten wir auch noch einige Zeit, bis um 9.00 Uhr schließlich der Bus mit Schülern und Lehrern ankam und uns aufsammelte.

Nach etwa einstündiger Fahrt durch zwei Städte und immer höher hinauf, hielten wir an einer Art Imbiss, wo es für die Nepalesen ein Frühstück aus gekochten Hülsenfrüchten und einem hartgekochten Ei gab. Wir hatten reichlich gefrühstückt und tranken nur einen Tee.

Weiter ging es auf einer schmalen und kurvigen Straße bergauf und vor jeder Kurve hupte der Fahrer. Endlich kamen wir in der Nähe des Klosters Namo Buddha an. Dort leben viele Mönche und Nonnen und wir haben auch viele Kinder gesehen, die im Kloster ausgebildet werden. Das Kloster ist ein wichtiger buddhistischer Wallfahrtsort, Buddha soll dort Kälber vor Tigern beschützt haben.

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