Aktuelles

Heimflug mit Hindernissen

Hallo zusammen!

Da Hilda bereits wieder im Ruhestand ist (dieser wird immer nur unterbrochen, wenn ich auf eine Patenreise gehe), werde heute ich, Tina, von unserem letzten Tag und unserem Rückflug erzählen.

An unserem letzten Tag haben wir geplant, nach Nagarkot zu fahren, was wir auch getan haben. Pünktlich um 10.30 Uhr wurden wir wieder von Bidur, Balkrishna und Radheshyam am Hotel abgeholt und los ging es. Der Weg führte uns an Kharipati vorbei hoch in die Berge über eine Straße, die, wie so viele derzeit in Nepal, „under construction“ ist.

In Nagarkot angekommen, war unser erster längerer Halt an einem Aussichtspunkt, von wo aus man den Himalaya sehen konnte, noch einmal deutlich näher als von Chandragiri aus. Leider lag auch heute der Mount Everest wieder im Dunst, aber von Annapurna bis Langtang waren die Berge deutlich erkennbar. Balkrishna erwähnte dann, dass ein ehemaliges Patenkind, Rita (die ältere Schwester von Sylvias Patenkind), mit ihrem Mann und deren Eltern ein Restaurant in Nagarkot betreibt. Sofort wurde beschlossen, ihr einen Besuch abzustatten. Das Restaurant entpuppte sich als Teestube. Rita war zunächst nicht da, wurde jedoch von irgendwoher geholt und hat sich nett mit uns unterhalten.

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Abschied von den Patenkindern

Bedingt durch schwankendes Internet, Krankheitsausfälle und die ungeplant lange Rückreise gibt es den Tagesbericht vom 6.3. erst heute.

Hallo zusammen!

Unser vorletzter Tag in Nepal nähert sich dem Ende. Da morgen mal wieder ein Feiertag ist, war heute unser letzter Tag an den Schulen. Um 10.30 Uhr haben wir Radheshyam, Balkrishna und Bidur (unseren Fahrer) getroffen und machten uns auf den Weg nach Kharipati. Unterwegs fragte Birgit, ob wir Roshan aus Klasse 11, der nach der Schule an einer Tankstelle arbeitet, dort aufsuchen können. Wie es der Zufall so wollte, befanden wir uns in unmittelbarer Nähe dieser und Bidur musste auch tanken. Also schlugen wir zwei Fliegen mit einer Klappe, Roshan bediente uns, grinste uns an und Tina konnte ein paar Fotos machen. Danach ging es weiter nach Kharipati.

Hier konnte Birgit die Jugendlichen, die sie bislang noch nicht sehen konnte, aufspüren lassen. Es wurde die letzte Post an diese Patenkinder übergeben und auch Fotos gemacht. Bevor wir uns verabschiedeten, bekamen wir noch jede einen Schal und eine Blumenkette umgehangen. Es wurden noch ein paar Fotos von den Lehrern und uns gemacht und schon ging es weiter. Da Sanjiv aus Klasse 9 auch heute nicht da war, sondern krankheitsbedingt fehlte, haben wir auf dem Weg nach Chaling noch einmal kurz Halt gemacht, kurz vor dem Abzweig nach Chaling wohnt Sanjiv. Auch er bekam seine Post überreicht und Birgit machte noch ein paar Fotos. Nach Genesungswünschen an Sanjiv fuhren wir dann nach Chaling.

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Ausflüge (4. und 5. März)

Hallo an die Daheimgebliebenen! Heute ist wieder eure Hilda Hurtig am Start mit den Berichten zum gestrigen und heutigen Tag. An beiden Tagen waren wir privat unterwegs.

Gestern haben Birgit und Sylvia einen Bhaktapur-Tag eingelegt, mit Ausruhen, durch Bhaktapur schlendern und ein wenig shoppen.

Tina und ich haben uns hingegen entschlossen, den versäumten Freitag zumindest in Teilen nachzuholen und haben uns nach Chandragiri Hills fahren lassen. Das war zwar sicherlich nicht so schön wie der Ausflug mit den Jugendlichen, aber immerhin wollten wir die Location auch gesehen haben.

Trotz des Feiertages (Maha Shivaratri) kamen wir gut durch und waren um kurz nach 10.00 Uhr bereits dort. Der Fahrer vom Hotel hat die Tickets gekauft und wir sind dann mit der Seilbahn (ohne Gekreische) nach oben gefahren. Schon vom Parkplatz aus hatte man eine tolle Sicht auf die Berge, besonders zwischen Annapurna und Langtang. Aber von oben war es atemberaubend.

Die Mt. Everest-Seite war leider ein wenig diesig, aber die anderen Berge stachen klar heraus. Wir verbrachten ca. 2 Stunden dort, machten eine Menge Fotos und genossen einfach. Nach der Rückkehr nach Bhaktapur sind wir mit Birgit und Sylvia noch einen Kaffee trinken und schlendern gewesen.

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Besuch bei New Sadle am 3. März

Im Rahmen unserer Nepalreise wollten wir uns ein Lepra-Projekt in Kathmandu anschauen, New Sadle (New Skills and Development Learning Experience). Wir hatten aus Deutschland die Kontaktdaten von Salma erhalten, die sehr freundlich auf unsere Anfrage antwortete und uns empfahl, ca. drei Stunden für den Besuch einzuplanen. Wir verbredeten, dass unser Fahrer sich telefonisch melden würde, wenn wir den Stadtteil Kapan erreicht hätten. Erfreulicherweise kamen wir recht schnell durch den Straßenverkehr in Kathmandu, was dann durch einige Schwierigkeiten, die richtige Straße zu finden, wieder relativiert wurde. Letztlich kam uns jemand auf einem Motorrad entgegen und führte uns zum Gelände von New Sadle.

Die Werkstätten, das Altersheim, das Verwaltungsgebäude, die Krankenstation und einige Wohnhäuser sind wunderschön oberhalb von Kathmandu gelegen. Es ist dort sehr ruhig und man hat eine gute Aussicht über die Stadt.

Bei unserer Ankunft wurden wir in das Büro des Direktors Chitra Bahadur KC geführt und lernten dort auch unsere Kontaktperson Salma kennen. Wir bekamen sehr leckeren Tee und erhielten einen ausführlichen Überblick über die inzwischen dreißigjährige Geschichte von New Sadle. Es werden insgesamt ca. 1000 Menschen in ganz Nepal betreut und man bemüht sich, den schwerstbetroffenen Menschen ein würdiges Leben zu ermöglichen. Einige haben allein im Wald oder in Höhlen gelebt, weil sie von ihrer Familie und der Dorfgemeinschaft ausgestoßen wurden, andere konnten sich ihren Lebensunterhalt durch Betteln nur dadurch verdienen, dass sie hässliche Wunden hatten. Nach einer Behandlung war ihnen ihr Einkommen entzogen.

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Berge und Schnee

Heute stand der Ausflug mit den Schülern und Schülerinnen der Klassen 11 und 12 auf dem Programm. In den letzten Tagen gab es gewisse Bedenken, ob wir das geplante Ziel wirklich besuchen könnten, aber heute war dann klar: wir fahren nach Chandragiri! In der Nähe von Kathmandu ist vor einigen Jahren eine Gondelseilbahn gebaut worden, mit der man etwa tausend Höhenmeter überwindet, um auf einen Berg zu gelangen.

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